Zusätzliche Fachkräfte für die inklusive Schule

mehr Mitarbeiter in Inklusionsschulen

mehr Mitarbeiter in Inklusionsschulen

 

„Zahlreiche Schulen in Hansestadt und Landkreis erhalten jetzt bei der Umsetzung der Inklusion Unterstützung durch zusätzliche Pädagogische Mitarbeiter. Damit schaffen wir den Einstieg in den Einsatz von multiprofessionellen Teams“, teilt Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers mit und weiter: „Das Kultusministerium ist sehr zuversichtlich, dass die Stellen bereits Ende Oktober besetzt sein werden.“

 

Wie das Kultusministerium mitgeteilt hat, werden in ganz Niedersachsen insgesamt 650 Stellen für Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 840 Schulen bereitgestellt, die den Schulen im Land bei der Umsetzung der inklusiven Schule helfen werden. Mit dabei sind die Förderschulen an der Schaperdrift und am Knieberg mit Vollzeitstellen, die Grundschulen Dahlenburg, Bardowick, Hohnstorf, Kirchgellersen, Westergesllersen, Bleckede und Neetze sowie die Heiligengeistschule, St. Ursula Schule, Anne Frank Schule, Hermann Löns Schule und die Grundschule Lüne in Lüneburg mit Teilzeitstellen. Weiters die Oberschulen in Bardowick, Dahlenburg, Adendorf und die Oberschulen am Kreideberg, Am Wasserturm und Oedeme in Lüneburg; die Hauptschule Bleckede, das Bernhard Riemann Gymnasium und die IGS Embsen.

Im Gegensatz zur CDU hält Schröder-Ehlers nichts von einem Moratorium bei der Inklusion: „Inklusion ist ein Menschenrecht, das kann man nicht einfach aussetzen, nur weil man schlicht keine Ideen hat, wie man mit dem Thema umgehen soll. Die SPD hat in dieser Frage einen klaren Kurs: Wir werden weiter daran arbeiten, dass alle Schulen in Niedersachsen bei der schwierigen Umsetzung der Inklusion die bestmögliche Unterstützung erhalten – die Einstellung von 650 Inklusionshelferinnen und -helfern in ganz Niedersachsen ist dabei nur ein weiterer Schritt.“

Damit liege die SPD auch auf einer Wellenlänge mit den handelnden Akteuren, so Schröder-Ehlers: „Ich kenne keinen Verband, der sich für eine Aussetzung der Inklusion ausgesprochen hätte. Wir verschließen nicht die Augen davor, dass die erfolgreiche Ausgestaltung der inklusiven Schule eine der größten bildungspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre sein wird. Wir gehen diese Herausforderung mit Mut und Entschlossenheit an und setzen dabei auf multiprofessionelle Teams an unseren Schulen.“

 
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