Zum Inhalt springen
Bahn, Gleise, Schienen Foto: Kurt Michel pixelio de

11. März 2021: Geplante Neubaustrecke der Bahn zw. Reppenstedt und Lüneburg

Mitte Februar wurde in der Landeszeitung eine neue Planskizze der Deutschen Bahn veröffentlicht. Danach wurde zumindest erwogen, eine Neubaustrecke zwischen Lüneburg und Reppenstedt mitten durch den Grüngürtel West verlaufen zu lassen.

Nachdem sich der Samtgemeinderat Gellersen Anfang 2017 sehr klar und umfassend zu einer Umsetzung des Eisenbahnprojektes Hamburg /Bremen - Hannover positioniert hat, war die Betroffenheit in allen Fraktionen des Rates Reppenstedt über die dargestellten Planungen groß. Die SPD Gellersen steht geschlossen hinter der vom Rat in Reppenstedt am 04.03.2021 einstimmig beschlossenen Resolution und sie steht natürlich auch geschlossen hinter der oben angesprochenen Samtgemeinderatsresolution vom 27.02.2017.

Resolution: Keine Bahntrasse zwischen Reppenstedt und Lüneburg

Am 27. Februar 2017 hat der Samtgemeinderat Gellersen eine Resolution zur Umsetzung des Eisenbahnprojektes Hamburg/Bremen-Hannover verabschiedet. In dieser Resolution wird die Bahn u.a. aufgefordert, möglichst realistische und ressourcenschonende Varianten zu erarbeiten.Seitdem sind vier Jahre vergangen, und es bedarf nun dringendst aus aktuellem Anlass einer Ergänzung unserer damaligen Stellungnahme.Der Rat der Gemeinde Reppenstedt ist entsetzt über die am 16. Februar 2021 von der Deutschen Bahn präsentierte Planskizze einer Neubaustrecke zwischen Reppenstedt und Lüneburg. Angeblich verfolgt die Bahn diese Pläne selbst nicht. So zumindest die Darstellung in der LZ vom 18.02.2021.Die Mitglieder des Rates sind allerdings empört darüber, dass diese in unseren Augen ganz und gar undurchführbaren Planspiele trotzdem in realistischen 3D-Szenarien veröffentlicht werden. Diese "Planung" ignoriert völlig den bestehenden Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Gellersen. Außerdem missachtet sie den in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan der Gemeinde Reppenstedt.Die Deutsche Bahn beunruhigt so rücksichtslos und vollkommen unnötig Bürgerinnen und Bürger Reppenstedts und verunsichert auch alle die, die sich gern im geplanten Baugebiet "Schnellenberger Weg" niederlassen wollen. Die Gemeinde Reppenstedt behält sich rechtliche Schritte vor, sollte diese befremdliche Aktion wirtschaftliche Auswirkungen auf die Realisierung des Baugebietes haben. Generell wendet sich die Gemeinde gegen eine Neubautrasse im Grüngürtel zwischen Reppenstedt und Lüneburg. Das Gebiet ist ein wertvolles Naherholungsgebiet und dient der Kaltluftentstehung und -versorgung Lüneburgs und Reppenstedts.

Vorherige Meldung: Endlich bezahlbarer Wohnraum in Gellersen

Nächste Meldung: Samtgemeinde Gellersen gründet eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft

Alle Meldungen